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27. Mai 2010

Beschäftigung muss sicher sein

Jetzt geht’s los. Am 15. Juni 2010 startet in Homburg die Kampagne „Junge Generation/ Prekäre Beschäftigung“ und der IG Metall, mit der wir massiv und laut auf die Perspektiven der jungen Generation aufmerksam machen. Wir wollen den Auftakt aber auch nutzen, um die wirtschaftlichen Schwierigkeiten unserer Region zu thematisieren.

 

Unter dem verbindenden Titel „Junge Generationen/ Prekäre Beschäftigung“ soll nicht nur die Aktion „Operation Übernahme“ und die Kampagne zum Thema Leiharbeit fortgeführt werden, sondern dieser Tag bildet gleichzeitig den Abschluss der bundesweiten Bildungsstreikwoche. Gemeinsam werden Auszubildende, Schülerinnen und Schüler und Studierende für ihre Forderungen laut werden.

 

Die Situation der Jugendlichen ist dramatisch, denn prekäre und unsichere Arbeit nimmt zu. Fast jeder Vierte unter 27 findet keinen sicheren Arbeitsplatz. Es fehlen nach wie vor genügend betriebliche Ausbildungsplätze und die Jungen sind die Verlierer der Krise. Die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-jährigen ist mit fast 15 Prozent fast doppelt so hoch wie in der restlichen Bevölkerung. Dagegen setzen wir uns mit der bundesweiten Kampagne „Junge Generation/ Prekäre Beschäftigung“ zur Wehr. Die Übernahme muss sicher gestellt werden. Dem Fachkräftemangel muss vorgebeugt werden und die  Ausbildungsplätze müssen erhalten bleiben.

 

Der Auftrag der IG Metall ist es, die Zukunft der jungen Generation neu zu gestalten. Die Krise haben wir nicht zu verantworten, sie gehört den Spekulanten. Unsere Zukunft gehört uns.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr auf dem Rondell in Homburg. Danach demonstrieren wir zum Marktplatz, wo die Kundgebung stattfindet. Unter anderem spricht der IG Metall Bezirksleiter Armin Schild. Im Anschluss daran spielen das SKA-Einsatzkommando und OKU and the Reggaerocker bis 21.00 Uhr.

Wir laden alle Mitglieder der IG Metall und Interessierten herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Der Aktionstag wird von den Bildungsstreikenden (unter anderem von IG Metall, DIE LINKE, SPD, Ver.di, DGB, GEW, Jusos, Linksjugend [‘solid], Schülerbündnis Saarlouis, LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz, FreieBildungSaar) unterstützt.