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6. Juni 2010

LINKE kritisiert Paradeplatz-Entscheidung

Die LINKE kritisiert die Entscheidung des Stadtrats, den Paradeplatz weiterhin als Parkplatz zu nutzen. Der Paradeplatz, mitten im Herzen der historischen Altstadt von Blieskastel, ist ein Filetstück des einzigartigen Barockensembles. Statt leichtfertigem Verschenken von wichtigen Fördergeldern um einen fragwürdigen Parkplatz zu erhalten, will die LINKE in Blieskastel eine Kultur- und Tourismuspolitik, die dem einzigartigen kulturellen Wert der Altstadt angemessen ist. Aufwendig durch öffentliche Gelder und breite Zuschüsse vor Jahren wiederhergestellt, muss er ein kulturelles Zentrum der Bliesgaumetropole werden. Vor den Rückzahlungen hat nicht nur die LINKE schon immer ausdrücklich gewarnt.

73 000 € Fördergelder gehen der Stadt Blieskastel dadurch verloren, von denen 36 000 € direkt zurückgezahlt werden müssen. Angesichts klammer Kassen ist das ein finanzielles Desaster für ein mehr als umstrittenes Verkehrskonzept.

Yvonne Ploetz (Vorsitzende, MdB) und Dieter Geis (Fraktionsvorsitzender der LINKE im Stadtrat Blieskastel)