Der Weiher in Niederwürzbach hat eine zentrale Freizeit- und Naherholungsfunktion. Und das sowohl für die direkt anliegenden Ortschaften, für das gesamte Stadtgebiet Blieskastel und die Biosphäre Bliesgau. Trotzdem gelingt es seitens der Politik seit Jahren nicht, dem schlechten Zustand des Gewässers wirksam und nachhaltig zu begegnen. Die Bürgerinnen und Bürger, die Niederwürzbacherinnen und Niederwürzbacher, die sich leidenschaftlich für ihre „Perle“ engagieren sind zu Recht verunsichert – es bestehen unzählige Vorschläge, Gutachten und Zuständige, ein Konzept ist jedoch nicht erkennbar.
Dem möchte DIE LINKE nun wirkungsvoll entgegentreten. In einer Anfrage an den saarländischen Landtag, fragen die Blieskasteler Linken gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Yvonne Ploetz und der Homburger Landtagsabgeordneten Barbara Spaniol unter anderem: Welche Kosten würde eine Grundsanierung verursachen? Plant die Regierung eine solche? Welche Kosten verursachte das Karpfenkrautmähen im Jahr 2009 und wie beurteilt die Regierung das entstandene Ergebnis? Plant die Stadt Blieskastel die Anschaffung eines stadteigenen Mähbootes? In welchem Umfang werden bei der Problembearbeitung Mittel der EU rekurriert? Welche Mittel stünden theoretisch seitens der EU zur Verfügung? Welche finanziellen Mittel stellt die Regierung für die Sanierung und Pflege des Niederwürzbacher Weihers im Vergleich zu anderen saarländischen Weihern zur Verfügung? Gibt es eine Kooperation mit dem Ortsrat Niederwürzbach, dem Stadtrat Blieskastel und dem Kreistag Saarpfalz?
Die Landesregierung hat sich nun auf Grund der Komplexität der Fragen eine Fristverlängerung erbeten. Wann die Antworten vorliegen, ist deshalb noch nicht bekannt. Sie werden jedoch gleich nach Veröffentlichung durch die Landesregierung, auf der Website www.linke-blieskastel.de jedem zugänglich gemacht.