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14. September 2011

Umwelt- und Friedensmarkt muss zurück nach Blieskastel

Am Sonntag, den 18. September findet der 24. Umwelt- und Friedensmarkt in Homburg statt. Somit ist es nun vier Jahre her, dass die Stadt Blieskastel leichtfertig und kampflos auf den Umwelt- und Friedensmarkt verzichtete. 5000 € hätte die Stadt bereitstellen müssen, damit die beliebte Ökomesse weiterhin Bestandteil des Veranstaltungskalenders bliebe. Das dies nicht investiert wurde „war damals und ist auch aus heutiger Sicht eine nicht zu erklärende Fehlentscheidung. Blieskastel kann und darf es sich nicht leisten, eine solch prestige- und imagefördernde Großveranstaltung mir nichts, dir nichts aufzugeben“, kritisiert die Vorsitzende der Blieskasteler LINKE und Bundestagsabgeordnete, Yvonne Ploetz. Die Vorsitzende weiter: „Es ist nicht nur so, dass damit die Vorstellung einer Stadt-, Tourismus- und Kulturpolitik, die dem einzigartigen kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Wert der Region angemessen ist, von Grund auf konterkariert wurde. Es wurde gleichermaßen auf die Möglichkeit verzichtet, das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Natur, für Nachhaltigkeit und Frieden zu wecken. Und gerade das sollten doch zentrale und ureigenste Aufgaben einer Biosphärenregion sein.“ Die Fraktion DIE LINKE hat deshalb angekündigt, mittels eines Antrags, von der Blieskasteler Stadtverwaltung jegliche Anstrengungen gegenüber dem Saarpfalz-Kreis einzufordern, um den Umwelt- und Friedensmarkt ab dem kommenden Jahr – und wenn möglich darüber hinaus – wieder in Blieskastel auszurichten.