Die bildungspolitische Sprecherin der saarländischen Linksjugend, Yvonne Ploetz, reagiert entsetzt über das wiederholte Aufkommen des Themas Schulschließungen. „Auf die rückläufigen Schülerzahlen mit erneuten Schulschließungen zu reagieren ist aus Sicht der saarländischen Linksjugend ein fataler Fehler.“
Die permanente Streichung von Lehrerstellen, das Schließen eines Drittels aller saarländischen Grundschulen führte zu den größten Klassen bundesweit. An einigen Gymnasien liegen die Spitzenwerte der Klassengrößen schon im Bereich von 34 bis 36 Kindern.
„Die zurückgehenden Schülerzahlen und die dadurch freien räumlichen und personellen Kapazitäten müssen genutzt werden um die Qualität der Bildung an saarländischen Schulen zu erhöhen. Es ist die einfachste Möglichkeit Kinder und Jugendliche endlich individuell fördern und zum höchstmöglichen Schulabschluss bringen zu können. Wer die Zukunft gewinnen will, muss in die Ausbildung der Jugend investieren.“
Ploetz abschließend: „Wir lehnen weitere Schulschließungen strikt ab und fordern die saarländische CDU- Landesregierung auf, ihre bildungspolitischen Pläne hinsichtlich der Schulschließungen vor dem Wahljahr 2009 offen zu legen!“