Die saarländische Linksjugend begrüßt die Entscheidung der Landesregierung das Schulordnungsgesetz zu ändern um die Auflösung einer Schule zu erschweren.
„Unsere Vorstellung von einer zukunftsweisenden Gesetzesänderung geht jedoch weiter“, erläutert die bildungspolitische Sprecherin, Yvonne Ploetz. „Die saarländische Linksjugend fordert die Landesregierung auf, durch eine Änderung des Schulordnungsgesetzes für Grundschulen wieder die Einzügigkeit zuzulassen und für die weiterführenden Schulen anstatt einer Dreizügigkeit auch eine Zweizügigkeit zu ermöglichen. Mit ihrer jetzigen Planung hält sich die CDU ein gewaltiges Hintertürchen offen.“
Ploetz prognostiziert abschließend: „Es ist ein beängstigendes Signal, dass sich die Landesregierung per Gesetz nun vor ihrer eigenen Schulschließungspolitik schützen muss, die sie noch im Juni im großen Stil angekündigt hat!"