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22. Dezember 2009

SZ: Viele Fragen an die Verwaltung

Blieskastel. Die Fraktion der Linken Blieskastel hat in der jüngsten Stadtratssitzung die Verwaltung um Auskunft darüber gebeten, ob die Stadt Räume zur Verfügung stellen könne, um darin dauerhaft eine Kleider- und Geschenkebörse einzurichten. Wie Linken-Fraktionschef Dieter Geis (Foto: ers) erklärte, solle diese Initiative ehrenamtlich erfolgen. Außer dem Bereitstellen der Räumlichkeiten und damit verbundener Unterhaltungskosten kämen keine Kosten auf die Stadt zu. Da eine entsprechende Sozialpolitik nur sinnvoll durch die Kenntnis der Bedürfnislage vor Ort entwickelt werden könne, hat die Linke eine ganze Reihe von Fragen an die Verwaltung. So möchte sie unter anderem wissen, wie hoch die Erwerbslosigkeit im Stadtgebiet Blieskastel und wie hoch der Anteil von Migranten an der Einwohnerzahl der Stadt ist. "Können konkrete Angaben über die Haushaltsgrößen und deren Einkommen gemacht werden? Wie ist der Status der Schulabgänger der letzten fünf Jahre? Wie viele Familien werden aktuell vom Jugendamt betreut? In welcher Form gestaltet sich diese Betreuung? Welche Aussagen lassen sich über die Einkommensentwicklung der Verdienenden beziehungsweise der Familien in den letzten fünf Jahren machen? Wie hoch ist der Anteil der Alleinerziehenden im Stadtgebiet? Wie ist die Altersstruktur in Blieskastel beschaffen? Wie hoch ist der Prozentsatz der Rentnerinnen und Rentner, die außer ihrer Rente auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind und ebensolche in Anspruch nehmen, wollen die Linken unter anderem weiterhin wissen. Blieskastels Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener versprach in der jüngsten Stadtratssitzung Auskunft im neuen Jahr. ert