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10 Punkte Programm

DIE LINKE.Blieskastel versteht sich ausschließlich als Vertretung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Verwurzelt in der Geschichte der sozialistischen Arbeiterbewegung, der Friedensbewegung und dem Antifaschismus verpflichtet, werden wir für die Verbesserung des sozialen Lebens der Bürgerinnen und Bürger unserer Region kämpfen.

 

1. Wir treten konsequent für mehr Transparenz bei der Arbeit der Stadtverwaltung ein. Öffentliche Bürgerversammlungen zu kommunalpolitisch wichtigen Themen müssen regelmäßig durchgeführt werden. Auch zum „Millionengrab“ Malzfabrik muss schnellstmöglich eine öffentliche Diskussion geführt werden, die alle innovativen Nutzungskonzepte berücksichtigt.

 

2. Immer mehr Menschen rutschen unter die Armutsgrenze. Wir möchten im Rahmen des „Sozialpasses“ eine deutliche Reduzierung u.a. der Preise im öffentlichen Nahverkehr, des Schwimmbades und öffentlicher Veranstaltungen für Menschen mit niedrigem Einkommen erreichen.

 

3.  Blieskastel braucht eine Stadt- und Kulturpolitik, die dem einzigartigen kulturellen Wert der Altstadt angemessen ist. Dazu gehört die erneute Durchführung des Umwelt- und Friedensmarktes, die Wiederbelebung des Konzeptes „Kultur der Regionen“, die Stärkung der Biosphärenregion und eine konsequente Tourismusförderung.

 

4.  Bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung ist die Kommunalpolitik besonders gefordert. Auch die Stadt Blieskastel muss Städtekoalitionen gegen Rassismus unterzeichnen und deren Aktionspläne erfüllen. Der „Tag des ausländischen Mitbürgers“ ist wiederzubeleben.

 

5. Die Zukunftsfähigkeit von Regionen und Städten hängt wesentlich davon ab, ob sie Familien ein gutes und lebenswertes Umfeld bieten können. Dazu gehört unter anderem ein Spielplatz für die Stadtmitte, das Pflegen bereits vorhandener Spielplätze, die Weiterentwicklung des Rettungsinsel-Konzeptes, die konsequente Unterstützung des Jugendzentrums und die Errichtung eines Jugendfreizeitplatzes.

 

6.  Es muss unseren älteren MitbürgerInnen ermöglicht werden, am gesellschaftlichen Leben besser teilzuhaben. Im ersten Schritt sollen „mobile BürgerInnendienste“ eingerichtet werden, die die Versorgung mit kommunalen Dienstleistungen ermöglichen. In jedem Stadtteil muss die Grundversorgung mit Lebensmitteln sichergestellt sein. Barrieren für Menschen mit Behinderung sind abzubauen.

 

7. Die Verkehrsführung im Stadtkern muss überarbeitet werden. Eine hilfreiche Beschilderung für auswärtige Besucher, neben modularem Parkleitsystem sowie die Unterbindung der Durchfahrt für Mautflüchtlinge des Schwerlastverkehrs durch die entsprechenden Stadtteile müssen umgehend erfolgen. Ebenso überfällig ist die Neugestaltung des Parkraumes vor der Bliesgau–Festhalle.

 

8.  Um der Diktatur der Energiepreise von der Profitsucht der Konzerne zu entkommen, muss in Blieskastel mittelfristig ein eigenes Energieversorgungssystem erstellt werden um den Eigenbedarf weitgehend aus erneuerbaren Energiequellen zu decken. Solange die Abhängigkeit von den Stadtwerken besteht, werden wir uns für deutlich reduzierte Sozialtarife für einkommensschwache Personengruppen einsetzen.

 

9. Es ist eine massive Benachteiligung auf dem Wohnungsmarkt für einkommensschwache Haushalte spürbar. Die wenigen, menschenunwürdigen Notunterkünfte in Blieskastel ersetzen keinesfalls den Bedarf an echten Sozialwohnungen. Ein Mietspiegel zur Feststellung von Vergleichsmieten und eine Leerstandsbilanz existieren nicht. Diese Zustände müssen dringend geändert werden!

 

10. Die Stadt Blieskastel muss durch effiziente Nutzung ihrer Ressourcen, zukunftsorientiert vielfältige Beschäftigungsverhältnisse schaffen. Die bisher gehandhabte Praxis für lokale Beschäftigung muss geändert werden. Hartz IV muss weg, also auch die 1- Euro- Jobs. Zumutbare Arbeitsangebote müssen die Qualifikation berücksichtigen und tariflich bezahlt sein. Unsere Politik ist allein dem Gemeinwohl verpflichtet!

 

1. Mai 2012

Dieter Geis, Fraktionsvorsitzender, zum Haushalt 2012

Kurzfassung der Stellungnahme der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat von Blieskastel zur Haushaltsvorlage 2012 der Stadt Blieskastel Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, die Fraktion DIE LINKE... mehr

 
29. März 2012

Antrag „Behindertengerechte Stadtgestaltung“

-einstimmig im Stadtrat angenommen- mehr

 
19. Februar 2012

Die Fraktion DIE LINKE zur Diskussion um den Niederwürzbacher Weiher

„Breite Mehrheit für nachhaltige Weiherentwicklung“, so überschreibt die CDU ihre Darstellung der letzten Stadtratssitzung vom 8.2.2012, als die Sanierung des Niederwürzbacher Weihers erneut auf der Tagesordnung stand. „Wie... mehr

 
1. Januar 2012

Antrag „Sanierung des Niederwürzbacher Weihers“

-teilweise angenommen- mehr

 
5. Oktober 2011

Umwelt- und Friedenstag soll 2013 wieder in Blieskastel stattfinden

-Antrag einstimmig angenommen- mehr

 
1. Oktober 2010

Antrag der Stadtratsfraktion der Partei DIE LINKE auf Bereitstellung und kostenlose Abholung von Einmalwindeln.

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,  die Fraktion DIE LINKE. Blieskastel beantragt zur nächsten Stadtratssitzung:  Die Aufnahme eines Tagesordnungspunktes während des öffentlichen Teils der Stadtratssitzung und die... mehr

 
17. Mai 2010

Stellungnahme der Stadtratsfraktion der Partei DIE LINKE. Blieskastel

zum Haushaltsentwurf der Stadt Blieskastel 2010  mehr

 
16. April 2010

Haushalt 2010 und dessen entsprechende Veröffentlichung

DIE LINKE beantragt BürgerInnenversammlung zum Haushalt in Blieskastel  mehr

 
16. April 2010

Wer die Zeche bezahlen muss, muss auch mitreden dürfen!

Tischvorlage der Partei DIE LINKE im Stadtrat Blieskastel zum Thema "Bürgerhaushalt" mehr

 
3. April 2010

Kommunaler Sozialbericht vorerst vom Tisch

DIE LINKE.Blieskastel reagiert mit völligem Unverständnis auf das Abstimmungsverhalten des Stadtrates am 25.3.2010, in dem der Antrag der Linksfraktion auf einen „integrierten Sozialbericht“ von der Tagesordnung genommen und in... mehr

 

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